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 Der Augustus-Tempel, vom J.2V.cH. BIS ZUM j.14n.Ch.
 Das Doppeltor, II.Jh.n.Ch.
| DAS AMPHITHEATER - ARENA Das bekannteste und bedeuntendste Denkmal, das Gebäude mit dem jede Stadtbesichtigung beginnt, ist die Arena.Es wurde im I.Jh. während der Herrschaft von Vespasian. Die Arena ruht auf einem ellipsenförmigen Grundriß, dessen hauptachse (Nord- Süd) 130 m und kürzere Achse (Ost-West) 100 m betragen.Mauerring mit zwei Bögenreihen (je 72 in jeder Reihe), über denen sich viereckige Öffnungen befinden. Man glaubt, daß die Arena etwa 20.000 Zuschauer aufnehmen konnte. Die Arena wurde aus dem lokalen Kalkstein gebaut, und zwar so, daß die sichtbaren Teile aus großen Steinblöcken gebildet wurden.
Das Amphitheater liegt außerhalb der Stadtmauern , teils wegen der Größe des Bauwerkes, teils weil man auf diese Weise den Hang des Hügels zum Bauen des östlichen Zuschauerraums ausnützen konnte: so konnte man Baumaterial und zeit sparen; auch ist die erhaltene Ringmauer auf dieser Seite viel niedriger. Die Arena von Pula hat vier "Turm"-Konstruktionen, die aus der Fläche der Ringmauern heraustreten.Ddarin waren zusätzliche Holztreppen-systeme angebracht, die den Zugang zu den Sitzplätzen in den oberen Zuschauerräumen erleichterten.
Auf dem oberen Rand des erhaltenen Mauerrings sieht man von der Außenseite her Wasserbecken aus Steinblöcken, in denen das Regenwasser vom niedrigen Galeriedach aufgefangen wurde. Sichtbar sind auch die vertikalen Öffnungen für die Masten, an denen im Sommer Leinwand befestigt wurde, um die Zuschauer gegen die Sohne zu schützen, denn die Gladiatoren- Festspiele fanden in der warmen Jahreszeit und natürlich am Tage statt.
TRIUMPHBOGEN DER SERGIER Wenn man wieder auf die Hauptstraße zurückgeht, die vom Forum gen Osten führt , kommt man an ihrem anderen Ende zum Triumphbogen, den Salvia Postuma aus der Familie der Sergier zu Ehren der drei Familienangehörigen errichten ließ, die in Pula hohe Beamtenposten innehatten.
Der Triumphbogen wurde unmittelbar danach im korintschen Stil erbaut und weist starke hellenistische, kleinasiatische Einflüsse bei Motiven und Art seines Scmucks auf. Es handelt sich um einen einfachen Bogen mit flachem Oberteil: hier waren die Statuen der drei Sergier angebracht, wovon nur noch die Widmungsinschrift erhalten ist.
Der Triumphbogen wurde an die Innenseite des Hauptstadttors (porta aurea) angesetzt, wahrscheinlich wegen des reichen Goldschmucks.Da der östliche Teil nicht sichtbar war, ist er größteteils unbearbeitet geblieben. Während die westliche Bogenseite reich geschmückt ist, weil die Hauptvisur diese, d.h. die Stadtseite, bilden sollte.Stadttor und Wälle wurden zu Anfang des XIX Jhs. abgerissen, als die Urbanisierung und Erweiterung der Stadt begann d.h. ihre Ausweitung über den antiken und mittelalterlichen Stadkernhinaus.
HERKULESTOR Zwischen den zwei runden, wahrscheinlich mittelalterlichen Türmen befindetsich ein architektonisch gesehen- bescheidenes Tor, das aus einem einfachen, aus nichtprofilierten Steinblöcken gebauten Bogen besteht. Oberhalb des Bogens befinden sich zwei reliefs, ein Herkuleskopf und eine Keule, alles stark bescädigt, so daß die Figuren kaum zu erkennen sind.
Beschädigt ist auch die Inschrift neben der Kreule, die aber historisch besonders wichtig ist, weil darin die Namen zweier römischer Beamter erwähnt werden, Lucius Calpurnius Pison und Lucius Cassius Longin: sie wurden vom römischen Senat in die Bucht von Pula geschickt, um dort eine Kolonie zu gründen.
AUGUSTUSTEMPEL Der Tempel auf dem Forum, der Göttin Roma geweiht war sowie dem Kaiser Augustus, ist die Perle der römischen Architektur, gebaut zwischen dem Jahr 2 v.Chr. und 14 n.Chr. Seiner Form nach ist es eine typische Tempelkonstrution mit quadratischer Kultstätte und einer tiefen Vorhalle auf hohem Postament mit vier Säulen an der Stirnseite und dem Giebeldach. Das bauwerk ist 17,65 m lang, 8,05 m breit und 12 m hoch.
Der Augustustempel wurde aus gleichmäßigen vorbildlich bearbeiteten Steinblöcken errichet: die unregelmäßige Wandstruktur stammt von der im Mittelalter nach einem Brand durchgeführten Rekonstruktion. Die Säulen sind glatt, während die Eckpilaster kanneliert sind.Die korinthischen Kapitelle haben reiche Voluten aus stilisierten Akanthusblättern:die ununterbrochene Reihe von Voluten schmücken außer den Akanthusblättern auch stilisierte Frucht- und Vogelmotive auf dem Fries, der sich unter dem Architrav befindet und sich um das ganze Bauwerk zieht.
Nachdem mit dem Ausklingen der heidnischen Antike der Augustustempel seinen Hauptzweck verloren hatte, wurde er eine Zeit lang als Kirche, dann als Getreidespeicher benutzt, um endlich am Anfang des XIX. Jhs die erste Skulpturensammlung aufzunehmen.
Heute ist befindet sich darin eine kleinere Sammlung römischer Statuen aus Stein und Bronze.
DAS DOPPELTOR Das doppeltor (Porta gemina) wird so wegen seiner zwei Bogenöffnungen genannt, die in eine Art Innenhof führen, von dem aus man durch einen Durchgang in die Stadt selbst gelangt. Das Tor wurde im II.-III.Jh. gebaut und ist Halbsäulen,Halbkapitellen und einem Reliefsims geschmückt. Im Gewölbe der Bögen sieht man Öffnungen für die Gitter, mit denen die Stadttore geschlosen wurden. |  Das Ampitheater,I.Jh.
 Der Triumphbogen der Sergier, vom J.29-27 v.Ch.
 Das Herkules-Tor, Mitte des I.Jh.v.Ch.
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